25.02.2026 / Peter Köhler

FUKUSHIMA 50 am 10. März im Zebra-Kino

Vor 15 Jahren, am 11. März 2011 zerstörten Erdbeben und Tsunami das japanische Atomkraftwerks Fukushima-1. Heute sprechen die Nuklearstaaten von einer “Renaissance der Kernkraft”. Selbst Japan nimmt wieder Reaktoren ans Netz. Doch was passiert, wenn Regierungen und Industrie sich überschätzen?

In Koop mit der Reihe ‘Energievisonen’ zeigt uns das Zebra-Kino am Dienstag, 10. März um 18:30 den japanischen Katastrophenfilm FUKUSHIMA 50 (Original mit deutschen Untertiteln).

Tickets für die Vorstellung gibt es hier.

Ohne Strom, ohne Kühlwasser, und lange auch ohne Hilfe von außen kämpften 50 Techniker, Feuerwehrleute und Soldaten fünf Tage lang um die Reaktoren – und darum, Tokio bewohnbar zu halten. FUKUSHIMA 50 folgt den in Ryusho Kadotas Sachbuch ‚On the Brink‘ (2014) dokumentierten Ereignissen. Regisseur Setsurō Wakamatsu zeigt kollektives und individuelles Heldentum, betont aber auch das Versagen der Betreiberfirma und der Regierung. Koichi Sato als Schichtleiter im Kontrollraum 1 und Ken Watanabe als Werksdirektor Yoshida spielen eindrücklich und sehr, sehr japanisch. Spannung garantiert. (Japan 2020, 122 Minuten, zu Beginn gebe ich eine kurze Einführung.)


Abb von IAEA Imagebank, CC BY-SA 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0, via Wikimedia Commons